Sonntag, 19. Februar 2017

Schloß Tollet - Grieskirchen

Eisige Gehwege verhinderten unseren geplanten Ausflug. Kurz entschlossen machten wir kehrt. Um unsere Lust nach Frischluft zu befriedigen gingen wir in Grieskirchen eine Runde.

Dabei kamen wir zum Schloss Tollet.

 Im letzten Drittel des 12.Jh. nannte sich ein Ministerale der steirischen Markgrafen nach Tollet, das damals vielleicht ein Teil der Herrschaft Ort am Traunsee war. 1331 erlaubte der Herzog von Österreich, das Schloß neu zu bauen; später war es Lehen der Herren von Wallsee und seit 1483 des Landesfürsten . Von etwa 1375 bis 1625 besaßen es fast ununterbrochen die Jörger, die auch 1601 bis 1611 das Schloß neu erbauten. 1625 wurde die Herrschaft vom Staat konfisziert und 1628 dem Grafen Adam von Herbertstorf verkauft. 1637-1750 gehörte sie den Grafen von Sprinzenstein, später wechselten die Besitzer oft. Die Zahl ihrer Untertanen betrug 1750 263. Heute gehört Tollet den Grafen Revertera-Salandra, die es seit 1947 der Oberösterreichischen Landwirtschaftskammer als bäuerliche Bildungsstätte verpachtet haben. (burgenkunde.at)

 Hier sieht man die Reitställe.
 Das ganze Schloss wurde ab ca. 2000 neu renoviert - und ich muss sagen - es ist super schön geworden.

 Im Schloss selbst befindet sich die Gemeinde von Tollet und Wohnungen.

 Auch der Innenhof wurde wunderschön restauriert. Hier dürften im Sommer viele Hochzeiten gefeiert werden.


 Weiter gings auf unserer Runde am Höhenweg von Grieskirchen.
Leider war das Wetter nicht so schön wie von den Wetterfröschen versprochen. Nur einmal blinzelte die Sonne kurz durch.


 Der Weg ist wunderschön angelegt. 5 Kilometer sind für einen Sonntagspaziergang genau richtig.


Ein schöner Rundweg der bei besserer Sicht sicher weit blicken lässt.





Sonntag, 11. Dezember 2016

es fehlt noch der 1. November


 Mein Plan war ja am 1. November auf den Schwarzberg zu gehen - da sind sicherlich keine Leute. Um 10 Uhr fuhr ich los - ups - da waren schon eine Menge Menschen auf den gleichen Gedanken gekommen.

 macht nix - das schöne Wetter gehörte ausgenutzt - also auf ins Getümmel

 wie sich zeigte gingen die Meisten nur bis zur Dambergwarte - sobald ich die Kreuzung passiert hatte war ich quasi alleine unterwegs

 der Ausblick war ein Traum - ein wenig diesig trotzdem konnte ich bis ins Mühlviertel blicken

 an einigen Stellen war es ein wenig gatschig - um diese Jahreszeit darf es das schon sein

 hier geht der Hufweisenweg weiter

 ein Blick Richtung Salzkammergut

 mit diesen Pilzen kann man hervorrangend Wolle färben ;-)

 ein Herr beim Gipfelkreuz hat mir erklärt wie jeder Gipfel heißt - ich muss gestehen ich habe es schon wieder vergessen

 im linken Teil hinten sieht man den Traunstein ein wenig hervorstehen

 zum Zweiten Mal heuer war ich beim Gipfelkreuz auf unserem Hausberg

 ein Fliegenpilz sorgt noch für ein wenig Farbe



 Ich würde es ewig bedauert wenn ich diesen wunderschönen Tag so spät im Jahr nicht ausgenützt hätte. So warm und so viel Sonne - eine schöne Wanderung zum Schluss dieses Wanderjahres.

Sonntag, 20. November 2016

Morgens um 8 ist die Welt noch in Ordnung

Beim Ersten Blick aus dem Fenster sah ich einen wunderbaren Sonnenaufgang. Ich habe mich bemüht und noch einmal umgedreht. Geholfgen hat es nicht. Also raus aus den Federn und gleich einmal um 7.15 eine Runde walken gehen.

 Es war klar und kalt 

 Langsam aber sicher hat sich die Sonne über die Bäume erhoben

 Einer der wenigen die meinen Weg kreuzten


 Leider kann ich diese Tageszeit zu wenig nutzen - dabei ist es so schön

 ein wenig Farbe gibt es noch
 Steyr - Stadtgutteich - eine Erholoase

Eine wunderbare Runde - an solchen Tagen nehme ich mir immer vor, dass mache ich jedes Wochenende. Es bleibt meistens beim Vornehmen. So bald aufstehen gelingt mir nicht immer ;-)

Samstag, 29. Oktober 2016

Tag 2 der Herbstwanderung - Gerlitzen

 Das Wetter war perfekt und so sind wir an unserem ersten Tag in Kärnten gleich mit der Bahn hinauf auf die Gelitzen gefahren. Von der Aussicht her ein Traum. Als Wandergebiet meiner Meinung nach nicht sehr geeignet.




 Quasi auf einer Autobahn ging es gleich mal bergab. In mitten der Touristenschlange bewegten wir uns bis zu dieser Kreuzung. Die meisten gingen gleich wieder zurück Richtung Bahn. Wir schlugen den Weg zur Steinwenderhütte. Hier waren wir ziemlich alleine unterwegs. Der Weg glich nun mehr einer Wanderung. So stelle ich mir das vor.



Mitten am Weg war ein Wegweiser zum Steinernen Tisch. Wenn wir schon unterwegs sind, dann machen wir den Abstecher gleich mit. Für uns die richtige Entscheidung. Wir trafen zwei Damen aus der Gegend die uns für den nächsten Tag einen Tipp abgegeben haben. Den haben wir am nächsten Tag gleich befolgt.
Hier war jahrzehnte lang ein Treffpunkt für Jäger und Sennerinnen 

 Weiter gings Richtung Steinwendnerhütte. Leider war es sehr diesig, sodass die schöne Aussicht sich manchmal versteckte.

 Wir kehrten aber nicht gleich ein sondern gingen noch ein Stück Richtung Bahn und fanden diese nette Hütte. Hier gab es Kaffee und Zwetschkenkuchen. 

 Aussicht von der Bahn zum Ossiachersee

 Es war noch sehr früh, darum fuhren noch direkt zum See und genossen das warme Wetter direkt am See. Da kam doch ein bisschen sommerliches Feeling auf.


Fazit - ein sehr schöner sommerlicher Tag - eine Wanderung nicht ganz nach meinem Geschmack. Auch wenn ich schnaufe wie ein Wahlross gehe ich doch lieger bergauf als nur bergab.
Wir sind 10,98 Kilometer gegangen und haben 234 Höhenmeter bergauf und 714 bergab zurück gelegt.

Sonntag, 23. Oktober 2016

Herbsturlaub Ossiachersee 27.9. - 1.10.2016

Bereits Tradtition ist der Herbst-Wanderurlaub mit meiner Freundin. Immer wieder geht es in eine andere Region. Dieses Jahr hat es uns nach Kärnten verschlagen. Am Anreisetag besuchten wir den Längsee und wollten den Moorweg gehen.
Wir sind ihn auch ein Stück gegangen. Vom Stift St. Georgen ging es los.

Die Schilder waren nicht zu übersehen - trotzdem haben wir eine Abzweigung übersehen und sind die falsche Richtung gegangen. Dadurch haben wir den Otwinskogel verpasst.



Das Wetter war wie immer bei unseren Wanderungen hervorrangend. Es gab auch noch ein paar wenige Mutige die Schwimmen waren.

Der Blick über den See zu einem sehr schönen Herrenhaus

Einige wenige Bäume hatten ihr Kleid schon gewechselt und zeigten sich in den schönsten Herbstfarben

Das Stift St. Georgen am Längsee wurde vor über 1000 Jahren gebaut und diente vorerst als Frauenkloster. Heute ist es ein Seminarhaus, Hotel, Restaurant und ein katholisches Bildungshaus der Kirche Kärntens.
Es ist wunderbar erhalten und einen Besuch wert

Der Hochalter soll bereits um 1700 erbaut worden sein.

Der erste Tag war nicht besonders anstrengend hat uns aber in eine sehr schöne Gegend geführt.
Gegangen sind wir 8,41 Kilometer in 2,17 Stunden.