Dienstag, 6. September 2016

Rinnerberger Wasserfall - Rinnerberger Klamm

 Bei Nebel ging es los - wir fuhren ins Steyrtal und gingen von Leonstein weg.

 bereits vor Ankunft in Leonstein lichtete sich der Nebel und die Sonne strahlte vom wolkenlosen Himmel

 beim Gasthof Waldklause, das leider zur Gänze geschlossen wurde, haben wir unser Auto abgestellt und sind losmaschiert#




Gleich zu Beginn ist eine alte Nagelschmiede ausgestellt - der Lärm muss fürchterlich gewesen sein. Daher wird wohl der Name "hammerderrisch" (hammergehörgeschädigt) sein
Da es bei uns in der Gegend um Molln sehr viele Schmieden gab, waren zu der Zeit auch viele Leute taub
 

 gelbe Schilder - wir sind richtig 

 zu Beginn eine Schotterstraße welche am Bach endet. Der Weg führt eine Weile den Bach entlang

Der Wasserfall - laut schießt er zu Tal  

 nicht weit entfernt ist die Klamm. Hier hat das Wasser eine wunderschöne ganz glatte Rundung ausgewaschen. Wirklich beeindruckend und wer Mut hat kann auch in das richtig eiskalte Wasser steigen

  
An so einem markanten Punkt muss ein Geocach versteckt sein - ich musste nicht lange suchen 

 es ging weiter bergauf zur Bärenhöhle - auch hier lag ein Cach versteckt

 der Ausblick war wunderbar und es wurde langsam aber sicher warm

 auf Feldwegen und Schotterstraßen ging es zurück zum Auto

 Nach so einer langen Wanderung haben wir uns eine Jause verdient - dazu sind wir nach Molln gefahren

 Eine wunderschöne Wanderung welche wiederum größtenteils durch den Wald führt. Insgesamt gingen wie 12 Kilometer und haben 600 Höhenmeter zurückgelegt. Gebraucht haben wir dazu 3 Stunden.
Was man unbedingt bei der Planung bedenken muss: es gibt keine Möglichkeit für eine direkte Einkehr. Man sollte daher eine Jause mitnehmen und genug zu trinken.


Sonntag, 21. August 2016

Gowilalm 20.8.16


Das Wetter gestern war traumhaft schön und meine Eltern konnten schnell für eine Tour begeistert werden. Wir waren uns auch in wenigen Minuten einig wo es hingehen sollte. Keiner von uns war bis dato auf der Gowilalm.

Vom Parkplatz in Spittal am Phyrn geht es los - angeschrieben ist die Alm mit 1 1/2 Stunden - wir haben 2 gebraucht


ein Tipp - nicht zu spät kommen sonst wird es mit dem Parkplatz eng 

der Weg verläuft größtenteils im Wald, daher auch super im Sommer und bei höheren Termperaturen zu gehen

ab hier wird´s böse - noch eine halbe Stunde und das richtig steil bergauf

nach einer Biegung wird mal das erste Mal mit einem super Ausblick belohnt


der weiße Fleck in der Mitte ist der Steinbruch von Klaus

fast geschafft - der Smilie zeigt an - es sind nur mehr 10 Minuten

es sind doch einige Menschen auf der Alm - trotzdem funktioniert alles einwandfrei und ruhig


auch auf dieser Alm ist das Essen perfekt - ich habe mir einen Bauernkrapften gegönnt - als Nachspeise ;-)
 
 der Panoramablick von der Hütte aus


Es war wieder einmal eine wunderschöne Wanderung. Höhenmeter 500 - 9 Kilometer
Der Weg verläuft zum größtenteil im Wald und über Schotterstraßen und Waldwege. Hier war ich sicherlich nicht zum letzten Mal.


Montag, 15. August 2016

BSR - Schloss Ramingdorf

Durch Zufall bin ich im Netz über eine Liste der Burgen Schlösser und Ruinen in Oberösterreich gefallen. Ein wenig geschaut - gestaunt - und gleich mal ausgedruckt.
Es gibt sehr viele in meiner unmittelbaren Umgebung - mit denen fange ich an. Irgendwann möchte ich schließlich die Liste abgearbeitet haben. Und weil ich so direkt an der Landesgrenze wohne habe ich mir Niederösterreich auch noch vorgenommen.

Als Erstes Ziel habe ich mir Schloss Ramingdorf ausgesucht. Das kann ich zu Fuss von zu Hause gehen. Es waren dann ein bisschen über 10 Kilometer, aber es hat sich gelohnt.

Entlang der Enns - diese Woche hatten wir wieder Hochwasservoralarm - daher ist die Enns noch ziemlich braun und hoch

 am Wegrand - ob das die Natur so gemacht hat ?

 der erste Blick auf das Schloss - ein kleines gemütliches Schloss, das leider nicht bewohnt wird und daher langsam verfällt.


 von Wikipedia über das Schloss:

Das Schloss in seiner heutigen Erscheinungsform stammt aus dem 16. Jahrhundert, wurde aber seitdem mehrmals verändert. Wie ein Stich von Georg Matthäus Vischer von 1672 zeigt, war Ramingdorf ursprünglich ein Wasserschloss. Über den Wassergraben führte eine Holzbrücke, das Schloss war von einer mit Schießscharten bewehrten Mauer, Rundtürmen und Kegeldächern umgeben. Hinter dem Schloss sind Reste des Wassergrabens erhalten. Das Schlossgebäude selbst war und ist dreigeschossig und mit einem steilen Walmdach versehen. Die Grundfläche beträgt nur etwa 10 × 12 m. Auf der Schauseite besitzt Ramingdorf drei Fensterachsen, auf der Querseite vier. Eine zweiflügelige Eingangstreppe führt heute zu einem Eingangstor, das von einem Vierecksturm mit Uhr gekrönt ist. Oberhalb der Tür befindet sich ein Herrschaftswappen, vermutlich der Familie Dorn. Die runden Ecktürmchen (Pfefferbüchsen) sind mit Schießscharten und Kegeldächern ausgestattet. Die Fassadengestaltung entstand um 1830. Das Schlossgebäude scheint zu verfallen; die Überdachung der Freitreppe ist nur mehr notdürftig mit einem Balken abgestützt.
Vor dem Schloss stehen ein Meierhof und mehrere Nebengebäude, eine ehemalige Brauerei, sowie eine 1939 erbaute Kapelle. Die früher vorhandene Schlosskapelle in einem der Rundtürme ist nicht mehr vorhanden. Der Wirtschaftshof und Nebengebäude stammen aus dem 19. Jahrhundert.
 Das Schloss ist im Privatbesitz und der Zugang leider verwehrt.
Blick vom Eingangstor Richtung Schloss

 von der Seite sieht man das steile Gibeldach

 durch den Blätterwald kann man noch einen Teil des Schlossgrabens sehen

Es ist so schade um dieses kleine Schloß, das langsam aber sicher verfällt. Das Schloss ist im Besitz der Familie Hardegg. Die Gebäude beim Schloss sind bewohnt. Der Besitzer Karl Hardegger betreibt eine Landwirtschaft.

Links: https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Ramingdorf
           http://www.burgen-austria.com/archive.php?id=899

Über den Sonnkogel auf die Höhe Dirn - Schosserhütte


Obwohl es immer sehr schön und warm ist wenn wir wandern gehen sind die ausgesuchten Routen immer ein Highlight.

Dieses Mal wollten wir vor dem Badegehen schnell auf den Schwarzberg gehen. Schon bei der Anfahrt wurde uns klar. das ist heute nichts für uns. Ein Fest bei der Laurencikapelle zog viele Begeisterte an. Da wollten wir nicht mit.

Schnell umdisponiert - mit dem Auto nach Losenstein zum Bauernhof Hamberg. Ob diese Hütte beim nächsten Mal noch steht ?
 Der Weg führt größtenteils durch den Wald - hinauf Richtung Sonnkogel

 beim Wandern für mich immer sehr wichtig - gelbe Schilder - dann bin ich richtig

 das letzte Stück vorm Sonnkogel geht über eine Blumenwiese - die ist mittlerweile Frauhoch

 ein Ausblick ins Ennstal - ich mag Bäume die alleine in der Gegend stehen

 hier noch einmal ein Blick ins Ennstal - leider etwas diesig

 der Sonnkogel - ein Gipfelkreuz gibt es nicht, dafür ein Gipfelbuch. Mitten im Wald versteckt

 ein Blick auf die andere Seite ins Steyrtal


 Nach ca 15 Minuten Gradwanderung der erste Blick auf die Schosserhütte

 Das Essen auf der Hütte ist wirklich empfehlenswert - das Blunzngröstl war ein Wahnsinn !!

 Auf gehts - auf der Schotterstraße in 45 Minuten hinunter zum Parkplatz

 Noch einmal Schilder - wir sind richtig

Fazit: eine wunderschöne Wanderung. Zum Größtenteil im Wald - daher auch super im Sommer zu gehen. Die Beschilderung ist auch für solche wie mich ausreichend ;-)
Angeschrieben ist die Wanderung bis zur Hütte mit 2 Stunden - wir haben wie immer ein bisschen länger gebraucht. Höhenmeter 350, Streckenlänge 9 Kilometer
Wichtig: am Montag ist auf der Hütte Ruhetag






Samstag, 30. Juli 2016

Durch die Pesenbachschlucht zur Donau


 Letzten Samtag haben wir trotz vorhergesagtem Schlechtwetter aufgemacht um einmal eine neue Gegend zu erkunden. Dieses Mal ging es ins Mühlviertel. Ein Auto haben wir in Aschach an der Donau stehen gelassen,. Mit dem zweiten sind wir zum Ausgangspunkt gefahren. 
Das hier ist der Start - der Bahnhof von Gerling. Tatsächlich ist das das Bahnhofsgebäude - ein Schild warnt vor dem Bahnsteig ;-)

 Schnell daran gedacht- vielleicht gibt es hier einen Geocach - tatsächlich. Den haben wir noch mitgenommen.
 Los ging es am Güterweg Anzingmühle - eine Wehr dürfte noch in Betrieb sein 

 Noch keine Sicht vom schlechten Wetter - dafür wurde es immer heißer

 es kann nicht mehr lange dauern, bis der kleine Wegweiser zugewachsen ist
aber kein Problem - der Weg ist super beschrieben

 die meiste Zeit geht es im Wald im Schatten - bei den Temperaturen war das ein Traum

 Hier kreuzt der Donausteig den Weg

 unterwegs gibt es einige Andenken an Verunglückte

 der Kerzenstein ist nicht mehr weit

 bei einem Bauernhof Riesenlilien

 das erste Ziel- der Kerzenstein - wir haben uns hier nicht lange aufgehalten - es waren doch sehr viele Leute am Rastplatz 

 ab jetzt geht es entlang des Pesenbaches - die Temperaturen sind am Wasser entlang auszuhalten

 teilweise waren die Felsüberhänge doch ziemlich genau Frauhoch

 entlang des Baches immer wieder Kraftplätze - auf Schautafeln werden diese erklärt

 hier endet kurz der Weg - dürfte mal bei einem Unwetter kaputt gegangen sein

 Nach einem steilen Aufstieg den Prälatensteig ging es hinunter zur Donau - der erste Blick

 fast am Ziel - ein Blick auf die andere Donauseite nach Aschach - dort drüben steht unser Auto

 Eine wunderschöne Wanderung die auch bei heißem Wetter zu gehen ist. Gebraucht haben wir gesamt 4,5 Stunden - es waren knapp 16 Kilometer. Einkehren kann man im letzten Drittel beim Schlagenwirt - Montag und Dienstag Ruhetag.