Samstag, 30. Juli 2016

Durch die Pesenbachschlucht zur Donau


 Letzten Samtag haben wir trotz vorhergesagtem Schlechtwetter aufgemacht um einmal eine neue Gegend zu erkunden. Dieses Mal ging es ins Mühlviertel. Ein Auto haben wir in Aschach an der Donau stehen gelassen,. Mit dem zweiten sind wir zum Ausgangspunkt gefahren. 
Das hier ist der Start - der Bahnhof von Gerling. Tatsächlich ist das das Bahnhofsgebäude - ein Schild warnt vor dem Bahnsteig ;-)

 Schnell daran gedacht- vielleicht gibt es hier einen Geocach - tatsächlich. Den haben wir noch mitgenommen.
 Los ging es am Güterweg Anzingmühle - eine Wehr dürfte noch in Betrieb sein 

 Noch keine Sicht vom schlechten Wetter - dafür wurde es immer heißer

 es kann nicht mehr lange dauern, bis der kleine Wegweiser zugewachsen ist
aber kein Problem - der Weg ist super beschrieben

 die meiste Zeit geht es im Wald im Schatten - bei den Temperaturen war das ein Traum

 Hier kreuzt der Donausteig den Weg

 unterwegs gibt es einige Andenken an Verunglückte

 der Kerzenstein ist nicht mehr weit

 bei einem Bauernhof Riesenlilien

 das erste Ziel- der Kerzenstein - wir haben uns hier nicht lange aufgehalten - es waren doch sehr viele Leute am Rastplatz 

 ab jetzt geht es entlang des Pesenbaches - die Temperaturen sind am Wasser entlang auszuhalten

 teilweise waren die Felsüberhänge doch ziemlich genau Frauhoch

 entlang des Baches immer wieder Kraftplätze - auf Schautafeln werden diese erklärt

 hier endet kurz der Weg - dürfte mal bei einem Unwetter kaputt gegangen sein

 Nach einem steilen Aufstieg den Prälatensteig ging es hinunter zur Donau - der erste Blick

 fast am Ziel - ein Blick auf die andere Donauseite nach Aschach - dort drüben steht unser Auto

 Eine wunderschöne Wanderung die auch bei heißem Wetter zu gehen ist. Gebraucht haben wir gesamt 4,5 Stunden - es waren knapp 16 Kilometer. Einkehren kann man im letzten Drittel beim Schlagenwirt - Montag und Dienstag Ruhetag.

 

Sonntag, 5. Juni 2016

Ruine Aggstein


Auf dem Weg zu einem Kurzwanderurlaub vom 19.5. - 22.5. haben wir die Ruine Aggstein besucht. Das Wetter war noch nicht ganz perfekt. Dafür waren sehr wenig bis gar keine Menschen auf der Ruine und wir konnten sie in aller Ruhe besichtigen.

Wunderschön restauriert steht sie am Berg und bewacht die Donau.

Momentag drehen sich bei mir viele Gedanken übers Weitwandern - da springt mir so ein Schild gleich einmal ins Auge - ich muss das machen - bald ;-)

 schon beim Eingang zur Ruine sieht man wie sorgfältig und schön sie restauriert wurde

 der Blick auf die Donau - als Burg leistete sie sicherlich gute Arbeit beim Entdecken der Feinde
 ein Blick durchs Fenster darf auch nicht fehlen

 wie wohl das Wohnen auf so einer Burg war ?
und wie konnte man so was früher bauen?

 der Rittersaal wurde neu eingerichtet - den Saal kann man buchen und Feste feiern

 in der Ruine gibt es eine Dauerausstellung - Die Nibelungensage - hier sieht man Siegfried nach dem er getöted wurde - mich hat vor allem der Tod (oben) fasziniert

 ein Blick nach oben - man sieht noch wo die Decken eingezogen waren, die Türen und Fenster

 auch zu dieser Zeit durfte das wichtigste Örtchen nicht fehlen

 ein Blick von oben nach unten - wieder - wie konnte man am Gipfel eines Berges so hoch bauen - ohne die heutigen Hilfsmittel - da zählte wohl die Arbeitskraft nicht viel. Ich kann mir vorstellen, dass hier einige beim Bau in die Tiefe gestürtzt sein

 in der Kapelle sind die Spitzbögen noch sichtbar

 der Kerker - es gibt nur dieses Loch als Zugang. Der Kerker ist sicherlich 5 Meter tief. Das Einzige Licht kam von oben und hoffentlich für die Armen auch manchmal etwas zu Essen und zu Trinken

 Ausserhalb der Ruine war auch ein Geocach versteckt - eine kurze Wanderung durch den Wald und ein bisschen bergauf und schon konnte ich ihn zwischen den Felsen entdecken

 nur um einen Eindruck zu gewinnen - zwischen den Blättern sieht man meine Freundin - so weit musste ich nach oben klettern - ich lerne so viel beim Geocachen - da überwindet Frau manche Angst

 weiter ging es nach Falkenstein im Weinviertel - hier der erste Blick auf die Ruine
wie man erahnen kann - ich mag Ruinen, Schlösser und Burgen
hier verbrachten wir 2 volle Wandertage - dazu im nächsten Post mehr
vorab - eine wunderschöne Gegend zum Wandern und verbleiben - auch die Weinkeller sind nicht zu verachten

 ein moderner Keller - super Zimmer - nette Wirtsleute - kann ich echt nur empfehlen


 Am Abend haben wir gleich mal eine Runde gedreht. Wir wollten schließlich schon mal die Gegend erkunden und schauen, wo es morgen hingehen soll. Nachdem wir nicht den Weg gefunden haben, den wir uns ausgesucht haben fanden wir schließlich ein Hinweisschild und gingen schon mal Richtung Ruine
In manche Keller wird richtig viel Liebe und Herzblut gesteckt

 oh ja - für morgen gibt es genug zu gehen - uns wird er Weg nicht zu kurz werden

 noch einmal genau geschaut - ja - da geht er durch - der Weinviertler Jakobsweg
ich will da hin !! ich meine den ganzen Weg

 und so sehen die Wanderschilder rund um Falkenstein aus - es gibt 5 verschiede Falkenflüge. Von 5 bis 12 Kilometer - für jeden etwas


Wer jetzt Lust bekomme hat und vielleicht mit mir den Weinviertler Jakobsweg gehen möchte - einfach melden - ich bin bereit ;-)

 

Montag, 9. Mai 2016

Schoberstein - Weißkirchen am Attersee


Die Wettervorhersage war ja nicht sehr prickelnd - Anita und ich haben wieder einmal den Optimismus ausgepackt und sind Richtung Attersee gefahren. Dort lachte uns die Sonne aus einzelnen Wolkenfenstern entgegen.

 Das erste Mal dass sich der Wald lichtet und einen Blick auf den Attersee freigibt.

 Laut Schild 90 Minuten - wir haben 2 Stunden gebraucht - manche sicherlich weniger, so wie die an uns vorbei gelaufen sind

 ich steh auf verwachsene Bäume - sie zeigen mir die Zauberwelt - hier muss doch eine Waldfee wohnen

 Aufstiegshilfe - die fand ich sehr witzig

 wer schon mehr von meinen Bloggeinträgen gelesen hat - ich steh auf Bilder mit Bäumen 

 auch weiter oben fängt es zu blühen an - Enzian

 das letzte Schild bevor es die letzten Meter zum Gipfelkreuz geht

 leider ein wenig diesig - der Blick vom Gipfelkreuz hinunter - vorne der Attersee und hinten der Mondsee. Die Verbindung zwischen den beiden Seen war meine erste Wanderung heuer

 auch offiziell als Unterstand bezeichnet - eine Höhle die einem bei einem Gewitter sicherlich sehr willkommen ist

 abwärts über das Geröll - ich musste mich nur ein wenig fürchten ;-)

Daten zur Wanderung laut Runtastic:
11,74 Kilometer, 860 Höhenmeter, wir haben 2 Stunden hinauf gebraucht
es gibt keine Verpflegung am Weg.

'Eine wunderschöne Wanderung - ein schöner Einstieg ins neue Wanderjahr. Am Besten ist es jedoch sicherlich die Wanderung unter der Woche zu machen. Es waren am Feiertag doch sehr viele Menschen Richtung Gipfel unterwegs.